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20 Minuten Online - Ordnung durch Online-Notizbücher - Hardware

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22. Juni 2011 20:02; Akt: 22.06.2011 20:08 Print

Beim Surfen im Internet stösst man immer wieder auf Informationen, für die man gerade keine Zeit hat, die man aber gerne behalten möchte. Statt in solchen Fällen einfach nur ein Lesezeichen zu setzen, sammelt die Software Memonic einzelne Inhalte wie Texte, Bilder oder Videos und archiviert diese im Online-Notizbuch, um sie später jederzeit wiederzufinden – dank des Offline-Modus sogar ohne Internetverbindung.

Weitere Funktionen: Gesammelte Informationen werden mit jedem PC, Tablet oder Smartphone des gleichen Benutzers synchronisiert oder können via Facebook, Twitter oder E-Mail ausgetauscht werden. Zudem können mehrere Personen gemeinsame Web-Recherchen durchführen. Eine Software-Installation braucht es nicht, Memonic wird als Browser-Plug-in für alle gängigen Browser genutzt.

Ähnlich funktioniert das «Online-Gedächtnis» Ever­note. Die Software, die es für Windows, Mac und Smartphones gibt, ist eigentlich ein virtueller Notizblock, der sich ebenfalls synchronisiert und mit dem Web-Inhalte gesammelt werden können. Allerdings sind die Sammlungen in der Gratisversion offline nicht verfügbar, was unterwegs mit dem Smartphone ein Nachteil sein kann. Neben Web-Inhalten werden auch Texte, Aufnahmen oder Notizen gespeichert und per App synchronisiert.

www.memonic.ch, www.evernote.com

(ray )

Ratgeber zum Thema Technik und Digital: Doodle – So klappt jeder Termin - Digital - Life - Blick.ch

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Von Philipp Sauber | Aktualisiert um 11:33 | 06.05.2011

ETH-Absolvent Michael Näf hat Doodle erfunden. (Philippe Rossier/BLICK)

ETH-Absolvent Michael Näf hat Doodle erfunden. (Philippe Rossier/BLICK)

Fünf Kollegen suchen einen Termin, der allen passt. Man kann jetzt anfangen, herumzumailen oder SMS verschicken – oder man löst das Problem mit Doodle.

Doddle ist ein einfacher Terminkalender im Internet. Die betonung liegt auf einfach. Beispiel: Fünf Kollegen möchten zusammen ins Kino. Der Film läuft täglich zu verschiedenen Zeiten. Die Kollegen arbeiten in verschiedenen Firmen, einer studiert, einer arbeitet am Samstag. Das kann in Stress ausarten. Oder einer der fünf geht auf www.doodle.com und das Problem ist ohne Stress gelöst.

Wie funktioniert Doodle?
In drei einfachen Schritten. Einzige Voraussetzung: Ein Internet-Anschluss. Ein Kollege erstellt eine sogenannte Terminumfrage auf Doodle. Da grossen Wert auf verständliche und einfache Nutzerführung gelegt wird, ist das kinderleicht. Der Kollege gibt ihr den Titel «Rio», erwähnt vielleicht noch die Adresse des Kinos und trägt in einem Terminkalender drei oder mehr Vorschläge ein, wann es ihm geht. Dann mailt er einen Link zu diesem Terminkalender an seine vier Freunde. Die tragen nun im gleichen Kalender ihre Wünsche ein, und mit grosser Wahrscheinlichkeit finden sie einen Termin, der allen passt. Praktisch und gratis. Das funktioniert auch bei beruflichen Terminen, wenn die Beteiligten nicht innerhalb einer Firma schon über einen Terminplaner verfügen.

Ist das alles?
Nein, die Grundfunktionen bleiben gratis und werden durch Werbung finanziert. Dazu gehört auch ein «MeetMe», wo man Freunden und Bekannten angeben kann, wann man frei hat und für ein Treffen zu haben wäre. Für professionellere Nutzer oder ganze Firmen gibt es ein «Premium Doodle», wo ganze Terminkoordinationen abgehandelt werden können. Obwohl es natürlich inzwischen auch Konkurrenz gibt, ist Doodle eine schöne Schweizer Erfolgsgeschichte eines Start-ups, das eine einfache Idee clever ungesetzt und weiterentwickelt hat. Ein schlagender Beweis dafür, dass das Internet das Leben wirklich einfacher machen kann.

Im Jahr 2003 wollte der Informatik-Student Michael Näf mit ein paar Bekannten zusammen znachtessen. Er stellte fest, dass die Koordination eines Termins gar nicht so einfach ist. Also erfand er einen Terminkalender im Internet und nannte ihn Doodle, das bedeutet soviel wie «Gekritzel». Ab 2007 machte er ein Geschäft daraus, und heute wird der Online-Terminfinder monatlich von mehr als 8 Millionen Menschen benützt, existiert in mehr als 30 verschiedenen Sprachen, ist weiterhin gratis und an andere Terminkalender wie Outlook, Google etc. angebunden. Und natürlich auch mobil auf jedem Handy mit Internetzugang verwendbar.

Wer nur gelegentlich einen Termin abmachen möchte, muss sich nicht bei Doodle registrieren und kann den Online-Terminfinder gratis und einfach benützen.

Wer seine Freunde auf dem Laufenden halten möchte, wann er für gemeinsame Action zu haben ist, benützt ebenfalls gratis «MeetMe» bei Doodle. Diesen Terminkalender sehen selbstverständlich nur die Personen, denen man das erlaubt.

Natürlich gibt es auch Konkurrenz; jeder bessere Browser wie Firefox, Explorer, Safari oder Chrome bietet auch Terminfinder-Funktionen an. Aber bleiben wir ein Mal patriotisch und sagen: Doodle ist der Beste.

Memonic
Beim Surfen findet man hier was Interessantes, da was Wichtiges, dort was Lustiges. Die Idee hinter dem Schweizer Webdienst ist, dass man diese Infos an zentraler Stelle speichern kann. Der Vorteil: Speichert nicht einfach Links oder komplette Seiten, sondern genau die Textabschnitte oder Bilder, die man im persönlichen Archiv haben möchte, klar und übersichtlich gegliedert.
www.memonic.com

Kooaba, Paperboy
Zeitungsausschnitte ausschneiden, das war gestern. Heute wird der betreffende Artikel mit dem Apple- oder Android-Handy fotografiert und an Paperboy übermittelt. Dieser identifiziert Zeitung und Artikel und ergänzt ihn mit den vom Autor angefügten Links.

Wuala
Statt auf der PC-Platte kann man Dateien im Internet speichern. So lassen sie sich überall nutzen. Die Speicherplätze kann man kaufen oder tauschen. Günstiger Pauschaltarif für alle drei Dienste: www.eknife.ch.