Memonic: Online-Cloud mit Schwächen
Eigentlich für Studenten und Professoren erdacht, schiebt sich ein Cloud-Dienst nun in die Wolke des Mainstreams. Memonic schimpft sich das Portal, auf dem sich digitales Wissen aus dem Netz mit Offline-Dokumenten vermischt. Gesammelter Inhalt wird so für jedermann zugänglich und "perfektioniert" die Idee rund um Googles vergessene Wave. (Bild: Logo von Memonic)
In der Cloud von Memonic kann der Nutzer komplette Inhalte speichern und auf ungültige Lesezeichen verzichten. Sollte also der mitgesicherte Link nicht mehr online erreichbar sein, steht weiterhin der kopierte Inhalt zur Verfügung. Warum allerdings vom "kein mühsames Kopieren" die Rede ist, bleibt ein Rätsel. Wie soll man sonst fremden Inhalt duplizieren? Mit dem über die Lesezeichen plazierbaren Button "Memos speichern" funktioniert das übernehmen der Daten jedenfalls nicht reibungslos. Googles Chrome und Apples Safari boykottierten im Test gar den Dienst. Mit Mozillas Firefox war er nur ohne Script-Blocker möglich. Fairer Weise muss ich aber zugeben, dass mein Firefox völlig vermodifiziert ist und selbst nicht mehr weiß, was er darf und was nicht. Sie sollten dennoch den Dienst erst einmal testen, bevor für sie die kostenpflichtige Variante von knapp 30 Euro in Betracht kommt. Hat man die 30 Euro über, soll es tatsächlich möglich sein, Inhalte per E-Mail zu sichern und auf diese sogar per iPhone zuzugreifen.
Demnach kann sich der Funktionsumfang hinsichtlich des Content also sehen lassen. Alle digitalen Informationen – egal ob Text, Bild, Video oder Ton – können nach Angaben des Herstellers aus dem Internet, per E-Mail, sogar als Word- oder Excel-Dokumenten gespeichert werden. Im Test habe ich die Daten per Copy & Paste gesichert - das klappte wirklich klasse. Alles andere war mit meinem Fort-Knox-Mac einfach nicht möglich.
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