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3D Druck Konferenz

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Der wirtschaftliche Impact von 3D Druck: Chancen, Verlierer, Businessmodelle
Prof. Dr. Frédéric Thiesse, Professor, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Frédéric diskutiert den ökonomischen Impact additiver Fertigungsverfahren wie 3D Druck und deren Auswirkungen auf Wertschöpfungsketten, Produkte und Geschäftsmodelle. Anhand verschiedener Beispiele von 3D-Druck-Protagonisten und -Anwendungsbereichen zeigte Frédéric die wirtschaftlichen Chancen und Risiken dieser "emerging technologies" auf.
 
  • Welches sind die Makroökonomischen Verschiebungen die sich durch den 3D-Druck ergeben
  • Wer sind meine Zukunftigen Konkurrenten?
  • Die neue Wertschöpfungskette, die neuen Players und Verlieren
  • 3D-Druck Technologie in Beziehung zu verschiedenen Konzepten des strategischen Managements. 
  • Was ist der "Impact" auf Deine eigene Branche bzw. das eigene Unternehmen?
  • Beispiele für Geschäftsmodelle (u.a. Shapeways, Sculpteo, Thingiverse, 3D Systems)
  • Anwendungsbeispiele (u.a. Nike, Nokia, Medizintechnik)

iTunes Match – Das neue Geschäftsmodell von Apple

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iTunes Match – Das neue Geschäftsmodell von Apple

Dem ehemaligen Computerhersteller Apple ist ein seltenes Kunststück gelungen: Scheinbar sämtliche Medien berichten in regelmäßigen Abständen über die neusten Produkte der Firma aus Cupertino. Entsprechend findet sich auch eine ausgiebige Berichterstattung über die neusten Softwareentwicklungen auf den Webseiten von Zeit Online, Spiegel Online, Wired, The Economist, Technology Review und dem Handlesblatt.

 

“Apple will dem Anwender das Leben leichter machen, indem ihm lästige, wiederkehrende Aufgaben abgenommen werden.”

 

Spiegel Online, 7. Juni 2011

 

Die neuen Softwareentwicklungen stellt die Daten der Nutzer in den Fokus und etabliert einen neuen Cloud Computing Dienst namens iCloud. Dieser ermöglicht es den Nutzern ihre verschiedenen Apple Geräte über das Internet miteinander zu verknüpfen, so dass diese ihre Daten untereinander selbständig abgleichen. Die Nutzer sollen auf all ihren iPads, iPhones, MacBooks – ohne eigenes Zutun – stets Zugriff auf die eigene Musik, Fotos, Termine, Adressen und Arbeitsdokumente haben.
Neben iCloud stellte Apple auch neue Versionen seiner Betriebssysteme iOS und Mac OS X vor, die den neuen Dienst unterstützen werden. Als “one more thing” wurde mit iTunes Match ein sehr interessantes neues Geschäftsmodell für den Musikshop des Unternehmens vorgestellt.

 

“Jobs sagte allerdings nicht, ob die hochgeladenen Werke von Apple auf eventuelle Verletzungen von Urheberrechten geprüft werden, was immerhin möglich wäre.”

 

Zeit Online, 7. Juni 2011

 

iTunes Match bietet den Nutzern der iTunes Software die Möglichkeit ihre Musiksammlung auf einem Server von Apple zu kopieren, so dass eine automatische Synchronisation mit iPhone, iPad oder weiteren Apple Computern möglich ist.
Anders als Google oder Amazon werden bei iTunes Match jedoch nicht die Musikdateien des Nutzers über das Internet auf die Server geladen, sondern lediglich die Information welche Musikstücke in der Sammlung enthalten sind. Diese Information wird mit dem Musikkatalog des iTunes Store abgeglichen (Match) und die entsprechenden Stücke dem Nutzer per iCloud zur Verfügung gestellt. Hierdurch wird der Nutzer von der langwierigen Aufgabe befreit gegebenenfalls dutzende Gigabyte an MP3-Dateien hochzuladen. Zudem spart Apple Speicherplatz: Das aktuelle Alben eines beliebten Künstlers muss nur einmal gespeichert werden, nicht für jeden Fan einzeln.

 

 

iTunes Match Geschäftsmodell

iTunes Match Geschäftsmodell

 

9 Building Blocks des iTunes Match Business Models


Überträgt man die öffentlich bekannten Informationen in ein Business Model Canvas, so können folgenden Aussagen über die einzelnen Elemente des iTunes Match Geschäftsmodell getroffen werden:

 

Customer Segments: Wie bereits bei der Einführung des iTunes Store – der den Kauf von Musik über das Internet auf einer einfach zu bedienenden Plattform bündelt – hat Apple mit iTunes Match keinen gänzlich neuen Dienst geschaffen, sondern bereits bestehende Angebote in deren Funktionalität kopiert. Dabei jedoch sehr viel Wert auf eine möglichst einfache Handhabung gelegt. Wodurch die breite Masse der Musikkonsumenten und Internetnutzer für den neuen Dienst gewonnen werden soll.

 

“A massive mainstream is now the target audience for the mobile internet gadgets upon which Apple has staked its future. A perception that these things are complicated or don’t play nice with each other is toxic.”

 

Wired, 6. Juni 2011

 

Eine zweite Kundengruppe des neuen iTunes Match Geschäftsmodell wird in der Presse jedoch kaum erwähnt: Die Musikindustrie
Seit dem die CD-Verkaufszahlen bestätig sinken, suchen Musiker und Plattenfirmen nach neuen Erlösquellen. Durch die Etablierung des iTunes Stores hat Apple eine starke Stellung im digitalen Vertrieb von Musik erlangt und stellt der Musikindustrie damit einen der wichtigsten Marktplätze zur Verfügung.

 

Value Propositions: Das Kernversprechen von iTunes Match ist “Einfachheit”. Dem Nutzer soll es besonders einfach gemacht werden seine Musiksammlung über mehrere Apple Geräte hinweg immer auf dem gleichen Stand zu halten.
In Abgrenzung zur Konkurrenz zwingt der neue Dienst die Kunden nicht langwierig die eigenen Musikdateien auf die Server des Unternehmens zu landen. Dies beschleunigt erheblich die Erstnutzung von iTunes Match und beseitigt eine große Einstiegshürde für die Nutzer.
Da der Musikkatalog von Apple aus Musikdateien mit hoher Tonqualität besteht, kommen die Nutzer – unabhängig von der Tonqualität der eigenen Dateien – in den Genuss einer Verbesserung des Hörerlebnisses.

 

“But Apple has lots of customers who now own maybe an iPhone and and iPad and a MacBook and have no patience for making any effort to make sure they’re all on the same page.”

 

Wired, 6. Juni 2011

 

Über die Nutzenversprechen gegenüber der Musikindustrie kann an dieser Stelle nur spekuliert werden. Mit großer Sicherheit ist aber zu vermutet, dass Apple einen Teil der Erlöse aus iTunes Match an die Plattenfirmen weiterreicht.
Da Apple für den neuen Dienst notwendigerweise Zugriff auf die lokal bei den Nutzern gespeicherte Musiksammlung benötigt, entsteht eine Kundendatenbank über die Musikvorlieben zehntausender Kunden – mit hohem potenziellem Nutzen für die Plattenindustrie. Daher kann vermutet werden, dass Apple diese Informationen der Musikindustrie zur Verwertung anbietet.

 

Channels: Mit seiner Hard- und Software hat Apple eine eigenes Ökosystem geschaffen, in das sich jedes neue Element nahtlos einfügt und von den anderen unterstützt wird.
Als Vertriebskanal für iTunes Match bietet sich die auf unzähligen Rechnern installierte iTunes Software sowie die millionenfach verkauften iPhones und iPads an. Die Nutzer werden im alltäglichen Umgang auf den neuen Dienst aufmerksam gemacht und können sich mit einem Klick “kostenlos” für die Basisvariante von iCloud anmelden.

 

Customer Relationships: Bereits derzeit besteht – durch die problemlose Integration der Apple Hard- und Software – eine große Kundenbindung, da ein Wechsel zu einem anderen Hersteller mit großen Komforteinbußen verbunden ist.
Durch die Nutzung von iCloud und iTunes Match werden die Kunden noch enger an Apple gebunden. Zum einen steigt der Komfort durch die automatische Synchronisation der Geräte und die Integration der iCloud in das Apple Ökosystem. Zum andern verlieren die Kunden in gewissem Maße die Kontrolle über die eigenen Daten: In welchem Dateiformat und unter welchen Bedingungen diese exportiert werden können erscheint ungewiss.

 

“Now your [music] collection lives on a server farm and is available to any of your registered devices …”

 

Wired, 6. Juni 2011

 

Revenue Streams: Im Unterschied zum iCloud Service, der mit 5GB in der Basisversion kostenlos ist, müssen die Nutzer von iTunes Match – die nicht ausschließlich bei iTunes gekaufte Musik besitzen – eine jährliche Gebühr entrichten. Diese beträgt für Musiksammlungen mit bis zu 5.000 Songs $24,99; für größere Musiksammlungen mit bis zu 20.000 Songs sind $49,98 zu entrichten. Apple wird diese Gebühren über die AppleID zusammen mit Musik-, Film-, App- und Buchkäufen per Kreditkarte abrechnen.

 

“Just about everybody’s collection includes non-iTunes music, so this means that Apple will get $25 from just about everybody who doesn’t want to get into a potentially nightmarish housekeeping problem that cloud computing is supposed to erase.”

 

Wired, 6. Juni 2011

 

Neben den privaten Musikkonsumenten besteht für Apple auch die Möglichkeit das neue iTunes Match Business Model dahingehend zu finanzieren, dass der Musikindustrie ein Zugang zu den erhobenen Kundendaten verkauft wird. Ob und wie dies geschehen wird, darüber können zum jetzigen Zeitpunkt nur Vermutungen angestellt werden.

 

Key Resources: Das neue Geschäftsmodell baut auf drei Schlüsselressourcen auf:
Seit einigen Jahren wird in der Presse berichtet, dass Apple in den Vereinigten Staaten mit großem finanziellen Aufwand ein neues Rechenzentrum errichtet. Von diesem Rechenzentrum wird maßgeblich der Erfolg von iCloud und iTunes Match abhängen, da die Dienste nur angenommen werden wenn sie schnell und zuverlässig funktionieren.
Das besondere Nutzenversprechen von iTunes Match – den Upload der eigenen Musiksammlung unnötig zu machen – hängt stark vom Umfang der iTunes Musikbibliothek ab. Nur wenn die 18 Millionen bei iTunes verfügbaren Songs den Großteil der Musiksammlungen der Kunden abdecken, kann dieses Nutzenversprechen eingelöst werden.
Durch die Integration von iTunes Match in das Apple Ökosystem kann der große Kundenstamm derjenigen die bereits heute ein iPhone, ein iPad und/oder iTunes nutzen einfach, kostengünstig und schnell angesprochen werden.

 

Key Activities: Um iTunes Match seinen Kunden anbieten zu können muss Apple zum einen den Dienst und damit das notwenige Rechenzentrum mit möglichst geringen Ausfallzeiten betreiben. Der iCloud Vorgänger MobileMe konnte sich nie wirklich etablieren, da die Kunden mit der Verlässlichkeit des Services alles andere als zufrieden waren.
Da Apple als Argument für seinen Dienst – wie auch für all seine anderen Produkte – eine einfache, komfortable Bedienung verspricht, gehört zum anderen die Softwareentwicklung zu den Schlüsselaktivitäten des iTunes Match Business Models.

 

“Doch so gut sich das anhören mag: Vorerst ist “iTunes Match” auf die USA beschränkt. Wie lange es dauern wird, bis entsprechende Verträge mit den Plattenfirmen in Europa ausgehandelt sind, ist unklar.”

 

Spiegel Online, 7. Juni 2011

 

Key Partners: Ohne eine Vereinbarung mit den Plattenfirmen ist ein Dienst wie iTunes Match nicht legal zu realisieren. Daher ist es für Apple besonders wichtig seine Beziehungen zu diesen Unternehmen zu pflegen und auszubauen.
Die Notwendigkeit zum Ausbau wird ersichtlich, wenn man bedenkt, dass der Dienst zunächst nur in den Vereinigten Staaten angeboten wird: Für andere Länder scheinen noch keine Vereinbarungen mit den Plattenfirmen vorzuliegen.

 

Cost Structure: Die Kosten für den neuen Dienst werden im wesentlichen durch drei Elemente bestimmt:
Der Aufbau und Betrieb eines angemessenen Rechenzentrums ist mit großen Kosten verbunden. Vor allem da davon auszugehen ist, dass sich bereits am ersten Tag zehntausende Kunden registrieren werden und gerade in dieser ersten Phase ein störungsfreier Betrieb sichergestellt werden muss. Hier kommt es Apple sehr entgegen, dass einzelne Songs nur einmal abgesichert werden müssen und nicht für jeden Kunden – der den entsprechenden Song in seiner Musiksammlung hat – einzeln.
Die bisherigen Lizenzvereinbarungen zwischen Apple und der Musikindustrie sahen wahrscheinlich eine Nutzung der Musik im Rahmen von iTunes Match nicht vor, daher ist davon auszugehen, dass sich die Plattenfirmen die Nutzung der Musik durch neue Lizenzen vergüten lassen.
Ein weiterer – wenn auch vergleichsweise kleiner – Kostenpunkt stellt die Software (Weiter-)Entwicklung dar.

 

“Aus Sicht der Nutzer aber ist es fatal, denn die Entscheidung für iOS, Android/Chrome oder Windows kann eine fürs Leben werden. … Denn wer versucht, seine Daten herunterzuladen, um sie umzuziehen, wird feststellen, dass das ab einer gewissen Menge schwierig bis unmöglich wird. Dann kann die praktische Cloud zur Falle werden.”

 

Zeit Online, 7. Juni 2011

 

Fazit


Mit iTunes Match bietet Apple eine auf Cloud Computing basierende Lösung an, die es dem technisch durchschnittlich begabten Musikhörer ermöglicht eine große Musiksammlung über viele – bis zu zehn – Geräte hinweg zu organisieren. Da zudem den potenziellen Kunden die Hürde des Uploads genommen wurde, dürfte der Dienst auf reges Interesse stoßen. Zumal die verlangte Jahresgebühr von $25 bis $50 – mit Blick auf andere Cloud Computing Angebote – als relativ günstig zu bezeichnen ist.

 

“Apple said its big push Monday was “the cloud,” as in, snipping the cord and going truly wireless. But the real story was “lock-in.” Who would ever leave the Apple universe now?”

 

Wired, 8. Juni 2011

 

Langfristig könnte sich der beschriebene Lock-In Effekt als wesentlich lukrativer für Apple herausstellen, als die direkten Einnahmen aus iTunes Match. Kunden die einmal das Apple Ökosystem betreten haben, wird es zunehmend schwerere fallen dieses wieder – wenn auch nur teilweise – zu verlassen.

 

“Gleichzeitig dürften mit Apples neuen Cloud-Diensten aber neue Datenschutzbedenken aufkommen. … Welche Auswirkungen kann es haben, wenn iTunes Match eine Musiksammlung durchsucht, die womöglich nicht nur aus legalen Quellen zusammengestellt wurde?”

 

Spiegel Online, 7. Juni 2011

 

Allen Cloud Computing Diensten ist gemein, dass sie neue Fragestellungen des Datenschutzes aufwerfen. Gerade bei US Unternehmen, die die Daten gegebenenfalls in den Vereinigten Staaten speichern und verarbeiten, und ein anderes Verständnis vom Datenschutz haben als der deutsche Gesetzgeber stellen sich einige Fragen.
Im Fall von iTunes Match dürfte besonders interessant sein, wie Apple mit den gewonnenen Erkenntnissen über die Musiksammlung und gegebenenfalls illegalen Bestandteilen umgeht.

 

11. Juni 2011 | Publiziert in: Apple, Geschäftsmodelle, Pressenotizen | Tags: , , , , |

"Innovation and Entrepreneurship" von Peter F. Drucker | Business Model Maven

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“Innovation and Entrepreneurship” – Peter F. Druckers Plädoyer für eine Entrepreneurial Society

Mit seinem 1985 erschienenen Buch “Innovation and Entrepreneurship” versuchte Peter F. Drucker – Jahre vor den Anfängen des Dotcom-Booms und zwei Jahrzehnte vor der Gründungseuphorie der Nullerjahre – das Thema als Managementdisziplin zu beschreiben und zu etablieren.

Peter F. Drucker untersucht in seinem Werk die Teilaspekte von Innovation und Entrepreneurship aus einem umfassenden gesellschaftlichen Blickwinkel. Entsprechend werden Frage- und Problemstellungen nicht nur auf Neugründungen angewendet, sondern auch auf Aktivitäten innerhalb etablierter Unternehmen und öffentlicher Einrichtungen. Die Überlegungen und Theorien werden anhand zahlreicher Beispiele – beruhend auf den Beratungserfahrungen des Autors – erläutert und machen das Buch zu einer gut lesbaren, spannenden Lektüre.

In zahlreichen Passagen macht der Autor deutlich, dass ihm die Bedeutung des Themas Innovation und Entrepreneurship für die Gesellschaft am Herzen liegt. Er sieht in den im Buch beschriebenen flexiblen, auf ein Problem oder einen Bedarf ausgerichteten Handlungsweisen einen Ansatz, mit dem bedeutende gesellschaftliche Ziele erreicht werden können; daher kann das gesamte Buch als ein Plädoyer für eine “Entrpreneurial Society” verstanden werden.

“Innovation and entrepreneurship are […] needed in society as much as in the economy, in public-service institutions as much as in businesses. It is because precisely innovation and entrepreneurship are not “root and branch” but “one step at a time,” a product here, a policy there, a public service yonder; because they are not planned but focused on this opportunity and that need; because they are tentative and will disappear if they do not produce the expected and needed results; because, in other words, they are pragmatic rather than dogmatic and modest rather than grandiose – that they promise to keep any society, economy, industry, public service, or business flexible and self-renewing.
[…] innovation and entrepreneurship have to become an integral life-sustaining activity in our organizations, our economy, our society.”

Das Buch ist in drei Teile gegliedert: Zunächst wird in “The Practice of Innovation” auf das Wesen von Innovation und sieben Quellen von Innovation eingegangen. Es folgt mit “The Practice of Entrepreneurship” eine Betrachtung verschiedener Managementmethoden zur erfolgreichen Etablierung von Entrepreneurship in etablierten Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Neugründungen. Den Abschluss bildet das Kapitel “Entrepreneurial Strategies”, indem verschiedene Wettbewerbsstrategien zur Etablierung innovativer Geschäftsmodelle aufgezeigt werden.

"Innovation and Entrepreneurship" Peter F. Drucker 2006

Peter F. Drucker gibt in seinem Werk keine direkte Anleitung zur Gestaltung neuer Geschäftsmodelle. Jedoch sind in “Innovation und Entrepreneurship” eine Vielzahl hilfreicher Anregungen, Beispiele und Hinweise für die Entwicklung von Geschäftsmodellen enthalten.

HBR Blog Network

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I was late for my meeting with the CEO of a technology company and I was emailing him from my iPhone as I walked onto the elevator in his company's office building. I stayed focused on the screen as I rode to the sixth floor. I was still typing with my thumbs when the elevator doors opened and I walked out without looking up. Then I heard a voice behind me, "Wrong floor." I looked back at the man who was holding the door open for me to get back in; it was the CEO, a big smile on his face. He had been in the elevator with me the whole time. "Busted," he said.

The world is moving fast and it's only getting faster. So much technology. So much information. So much to understand, to think about, to react to. A friend of mine recently took a new job as the head of learning and development at a mid-sized investment bank. When she came to work her first day on the job she turned on her computer, logged in with the password they had given her, and found 385 messages already waiting for her.

So we try to speed up to match the pace of the action around us. We stay up until 3 am trying to answer all our emails. We twitter, we facebook, and we link-in. We scan news websites wanting to make sure we stay up to date on the latest updates. And we salivate each time we hear the beep or vibration of a new text message.

But that's a mistake. The speed with which information hurtles towards us is unavoidable (and it's getting worse). But trying to catch it all is counterproductive. The faster the waves come, the more deliberately we need to navigate. Otherwise we'll get tossed around like so many particles of sand, scattered to oblivion. Never before has it been so important to be grounded and intentional and to know what's important.

Never before has it been so important to say "No." No, I'm not going to read that article. No, I'm not going to read that email. No, I'm not going to take that phone call. No, I'm not going to sit through that meeting.

It's hard to do because maybe, just maybe, that next piece of information will be the key to our success. But our success actually hinges on the opposite: on our willingness to risk missing some information. Because trying to focus on it all is a risk in itself. We'll exhaust ourselves. We'll get confused, nervous, and irritable. And we'll miss the CEO standing next to us in the elevator.

A study of car accidents by the Virginia Tech Transportation Institute put cameras in cars to see what happens right before an accident. They found that in 80% of crashes the driver was distracted during the three seconds preceding the incident. In other words, they lost focus — dialed their cell phones, changed the station on the radio, took a bite of a sandwich, maybe checked a text — and didn't notice that something changed in the world around them. Then they crashed.

The world is changing fast and if we don't stay focused on the road ahead, resisting the distractions that, while tempting, are, well, distracting, then we increase the chances of a crash.

Now is a good time to pause, prioritize, and focus. Make two lists:

List 1: Your Focus List (the road ahead)

What are you trying to achieve? What makes you happy? What's important to you? Design your time around those things. Because time is your one limited resource and no matter how hard you try you can't work 25/8.

List 2: Your Ignore List (the distractions)

To succeed in using your time wisely, you have to ask the equally important but often avoided complementary questions: what are you willing not to achieve? What doesn't make you happy? What's not important to you? What gets in the way?

Some people already have the first list. Very few have the second. But given how easily we get distracted and how many distractions we have these days, the second is more important than ever. The leaders who will continue to thrive in the future know the answers to these questions and each time there's a demand on their attention they ask whether it will further their focus or dilute it.

Which means you shouldn't create these lists once and then put them in a drawer. These two lists are your map for each day. Review them each morning, along with your calendar, and ask: what's the plan for today? Where will I spend my time? How will it further my focus? How might I get distracted? Then find the courage to follow through, make choices, and maybe disappoint a few people.

After the CEO busted me in the elevator, he told me about the meeting he had just come from. It was a gathering of all the finalists, of which he was one, for the title of Entrepreneur of the Year. This was an important meeting for him — as it was for everyone who aspired to the title (the judges were all in attendance) — and before he entered he had made two explicit decisions: 1. To focus on the meeting itself and 2. Not to check his BlackBerry.

What amazed him was that he was the only one not glued to a mobile device. Were all the other CEOs not interested in the title? Were their businesses so dependent on them that they couldn't be away for one hour? Is either of those a smart thing to communicate to the judges?

There was only one thing that was most important in that hour and there was only one CEO whose behavior reflected that importance, who knew where to focus and what to ignore. Whether or not he eventually wins the title, he's already winning the game.

Editor's note: The original version of this post didn't include a link to the study about car accidents. Here it is.

Peter Bregman

Peter Bregman

Peter Bregman is a strategic advisor to CEOs and their leadership teams. His latest book is 18 Minutes: Find Your Focus, Master Distraction, and Get the Right Things Done. To receive an email when he posts, click here.

Two Lists You Should Look at Every Morning

Kreativität: 20 Ideen zur Ideenfindung

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Kreativität:
20 Ideen zur Ideenfindung

Ideen generiert man nicht auf Knopfdruck. Allerdings gibt es Tricks, wie man die eigene Kreativität zumindest anregen kann.

Gute Ideen sind wertvoll und der Treibstoff vieler erfolgreicher Unternehmen. Sie entstehen nicht auf Befehl und meistens auch nicht dann, wenn man gerade dringend eine brauchen würde. Aber Kreativität lässt sich anregen. Wir haben hier 20 Tipps und Tricks für bessere Ideen.

1. Zeitreise. Was würdest du tun, wenn du in einer anderen Zeit leben würdest? Vor 10, 100 oder vor 1000 Jahren? Oder wie sieht die Zukunft wohl aus?

2. Ortswechsel.
Wie würdest du das Problem lösen, wenn du an einem anderen Ort wärst, in einem anderen Land? In den Bergen, am Meer oder in der Wüste? Oder gar auf dem Mond?

3. Seitenwechsel. Wie würdest du denken, wenn du eine Frau / ein Mann wärst? Wenn du viel älter oder jünger wärst? Einer anderen Rasse angehören würdest? Grösser, kleiner, dicker, dünner wärst? Mit jedem Wechsel betrachtet man die Sache aus einem ganz neuen Blickwinkel.

4. Perspektivenwechsel.
Die Idee aus der Sicht der Mutter, der Kinder, des Partners, der Nachbarin oder der Putzfrau zu betrachten, eröffnet neue Ansätze. Welche Wünsche und Anforderungen stellen diese Personen an ein Produkt oder an eine Dienstleistung? Was ist unverzichtbar, was weniger wichtig?

5. Helden. Funktioniert ähnlich wie das Rollenspiel, aber mit bekannten Persönlichkeiten, Ikonen. Wie würdest du handeln, wenn du Buddha, Mutter Theresa, Jesus, Barack Obama oder Bill Gates wärst? Wie würdest du dann über die Situation denken?

6. Superkräfte.
Stell dir vor, du hättest Superkräfte wie Spiderman, Wonderwoman oder Hulk. Wie würdest du deine Superkräfte einsetzen?

7. Lückenfüller. Was braucht es um die Lücke zu schliessen, um ans Ziel zu gelangen?

8. In der Gruppe denken. Gemeinsam statt einsam denkt es sich leichter. Wichtig beim Brainstorming: Die 4 Grundregeln beachten:
1. Ausschalten von Kritik: Ideenbewertungen müssen auf später aufgeschoben werden, um den Ideenfluss nicht zu hemmen.
2. Freies Assoziieren wird begrüsst: «Je wilder die Idee desto besser.» Es ist einfacher runter zu schrauben, als eine Idee aufzubauschen.
3. Quantität ist erwünscht: Je grösser die Ideenvielfalt, desto wahrscheinlicher ist das Hervorbringen einer nützlichen Idee.
4. Kombinationen und Verbesserungen sind erwünscht: Ideen der einen Person dienen als Spielball für die andere Person und können modifiziert werden.

9. Mind Map. Das Mind Map ist eine gute Möglichkeit, so viele Ideen wie möglich aufzuschreiben und zu visualisieren. Das Ziel kommt in die Mitte des Blattes, alles andere schreibst du um dieses Ziel herum.

10. SWOT Analyse. Eine «Stärken – Schwächen»- und «Chancen – Risiken»-Analyse führt zu neuen, bisher unerkannten Ideen.

11. Brain Writing ist eine tolle Möglichkeit, um Ideen weiterzuentwickeln.
Eine Gruppe von Leuten (ideal sind 6 Personen) schreibt ihre Ideen auf ein Blatt Papier. Nach zehn Minuten wird das eigene Blatt weitergereicht und die eigene Idee wird von den anderen Personen weitergeführt. Das geht solange bis jeder wieder sein eigenes Blatt vor sich hat.

12. Entwickler-Methode. Kreiere so viele Ideen wie möglich. Wähle dann die beste aus und entwickle sie immer weiter und weiter bis du die allerbeste Lösung gefunden hast.

13. Herausforderer. Liste alle Grundlagen auf und fordere diese heraus. Als Beispiel: Dein Ziel ist es Ideen für dein nächstes Buch, sagen wir eine Liebesgeschichte, zu finden. Diverse Grundlagen sind gegeben: 1. Das Genre: Romantik. Warum soll es eine Liebesgeschichte sein? Könnte es auch ein Thriller werden? 2. Länge der Story. Roman. Warum soll es ein Roman sein? Könnte es auch eine Kurzgeschichte sein? Oder eine Serienreihe? 3. Medium: Buch. Warum ein Buch? Tut es auch ein e-book oder Mp3 oder sogar ein Video? Und so weiter.

14. Anders denken.
Mache das Gegenteil von dem, was andere Leute typischerweise tun würden.

15. Ressourcen. Was wäre, wenn Geld, Zeit und Arbeitskräfte keine Rolle spielen würde? Was, wenn du alles tun könntest, jede noch so schräge Idee umsetzen könntest? Was würdest du dann tun?

16. Kräfte messen. Welche Kräfte bringen dich zum Ziel? Was haltet dich davon ab, fortzuschreiten? Wer oder was behindert die Umsetzung deiner Idee? Wie kann man die Kräfte verstärken und das vermindern, was einem zurückhält?

17. Übertreiben.
Auch Übertreibungen können zu interessanten Lösungsansätzen führen. Du planst einen Team-Ausflug und hast keine Ahnung wohin es gehen soll? Stelle eine Luxus -und eine Billigst-Variante zusammen. Plane etwas Absurdes und etwas ganz Banales. Übertriebene Ansätze lassen sich weiterdenken, bis die ideale Variante steht.

18. Inspiration. Besorge dir einen Inspirations-Helfer. Das kann ein Wort oder ein Bild aus einem Buch, einer Zeitschrift, aus dem Fernsehen oder dem Internet sein. Oder wähle einen Gegenstand aus deiner Wohnung, dem Büro oder aus der Nachbarschaft. Was löst das Bild, das Wort, der Gegenstand bei dir aus?

19. Meditieren. Konzentriere dich auf die Schlüsselfrage wie zum Beispiel «Wie löse ich das Problem XY?» oder «Wie erreiche ich das Ziel XY?» ziehe dich an einen ruhigen Ort zurück und meditiere. Halte ein Blatt Papier und einen Stift bereit und notiere alles, was dir in den Sinn kommt. Meditiere für 30 Minuten oder solange wie du eben brauchst. Die 9-Minuten-Meditation kann auch hilfreich sein.

20. 101 Ideen. Öffne eine Worddatei und schreibe 101 Ideen nieder. Alles, was dir in den Sinn kommt, ist erlaubt. Lass deinen Gedanken und deiner Kreativität freien Lauf. Aufhören darfst du erst, wenn 101 Ideen dein Blatt füllen.

Bild: Tony Dowler bei flickr.com (CC BY-NC-SA 2.0)

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When do you get out of your comfort zone?

October 24, 2011 | Erik van der Pluijm

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When doing Business Model Innovation sessions with clients, we try to push them on a creative journey, away from what they already know and what they always did. This journey involves planning and preparation to get everybody on board and with a clear idea of the destination. We set off with a clear idea of the new horizons we will explore. But I often see teams grow slightly uncomfortable after being on this creative journey for a little while, when we have reached the boundaries of the known world: suddenly, the teammembers find themselves beyond the safe boundaries of their comfort zone.

Don’t work your way back to safety!

A clear sign of such discomfort shows when the team start to actively ‘work’ their way back towards the ‘known world’: focusing on tasklists, discussions on familiar aspects of the situation, other activities that involve a lot of time. These are the things they are used to doing, and they are probably good at it, so it is easy to mistake the activity and focus that appears on the surface as a sign of progress!

What good explorers do

Being outside of your comfort zone can be difficult. It makes anyone feel insecure, confused. Great innovators and designers have found ways to deal with these feelings as part of their creative process. They know that to make true progress they need to embrace being outside of their comfort zone. They need to endure the discomfort at least for a little while – long enough to take a good look around. Like good explorers, they are prepared for what’s out there.

What’s in it for me?

How can innovative teams learn from this? Make sure to acknowledge the feeling of discomfort when leaving your comfort zone. Not everyone in your team may experience it in the same way, or at the same moment, so create a friendly athmosphere where you make it clear that the feeling is part of the process. You are all in it together. Don’t judge or evaluate too much, but explore, combine, see what it is that you find. And set a fixed duration before you come back to the ‘normal’ – then you can safely organize, evaluate and judge the ideas you brought back home.

Teams that have found ways to share and deal with the uncertain parts of the process instead of running back to safety are the ones that are more innovative!

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Erik van der Pluijm helps (inter)national organizations create new business models by applying creative thinking and design thinking techniques.

Read more about Erik and colleagues here.
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Are your presentations boring and predictable?

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Are your presentations boring and predictable?

October 30, 2011 | Erik van der Pluijm

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A big presentation…

After weeks of hard work, you and your team have finally finished designing an exciting new Business Model for your organization. Now the time has come to present it to others and gain support to start realising your vision, making it into reality. How are you going to achieve this? How are you going to make sure the members of the management team congratulate you after the presentation with big smiles on their faces?

What excites your audience?

Convincing other people works best by telling a story. When I help to turn a Business Model idea into a story, I always try to go beyond the ideas and facts, beyond the Business Model Canvas. The important question for me is to understand what it is in the model that will win the audience over. What will excite them about it? Once I have an idea about that, it is time to build the story.

And when you build the story, remember that the order in which the elements of your story are presented is both very important and flexible. It may seem straightforward to tell it in a strict chronological order, or to focus on the most important facts first, but will that excite your audience? Are they content to sit through facts or events that they cannot place in a big picture yet? Let’s look at how other stories keep people interested.

The Usual Suspects?

One of my favorite movies is “The Usual Suspects“. I like it so much because, amongst other things, it uses a special structure to organize the events in the story. The storyline starts right before the chronological end of the action, and then proceeds to show what has happened before as a flashback, and finally concludes the action with a really surprising ending! It is not chronological. Another, more extreme example of this can be seen in “Memento“. Great cinematic trailers also use special structures, presenting elements of the story in a special way. They reveal just enough to make the audience curious and excited to see the entire movie.

Now, back to your story…

When presenting your Business Model ideas you can borrow some of these ideas. What would happen if you would change the order in which you tell your story? Or if you tease the audience a little first, showing just enough to excite them?

For example, in a presentation about a new business model, you could start by presenting the ideal world first. Make your audience think “That sounds great! How do we get there from here? Tell me more!” before presenting the rest of your plan.

Or, when presenting an important project that finally starts to show positive results, start by reliving a point in the project where nobody believed that it would ever be a success. Then show how well it is doing now. Make people really feel how hard it was to get this project up and running!

Instead of a predictable, boring presentation you give the audience something unexpected and exciting. Now that should make any management team smile!

11 Highly Useful Presentation Tools for Sales and Marketing

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11 Highly Useful Presentation Tools for Sales and Marketing

Computer slide presentations are one of the ways we sell in person. We create the slides, show them to a prospect and then leave them on our machines for the next time we need them.

Why let them go to waste? By hosting them online, we can repurpose them as marketing and soft sales pieces.

Aside from repurposing existing presentations by loading them online, what if you want to create new presentations from scratch that do more — that contain a mix of slides, browser screen shots, product images, and even short video clips?  Today you can easily do that and often for free.  Jing and some of the tools below make it possible to create a more dynamic presentation, complete with audio, animation, and video that you can position on the Web for customers to review at their convenience.

So here are 11 presentation tools for creating outstanding presentations or just repurposing already-existing presentations, for your sales and marketing.  NOTE:  There is a follow-on post with 33 Highly Useful Presentation Tools linked at the end of this post.

1. Slideshare is a well known presentation hosting site. It has great web applications to let you distribute  your presentations to LinkedIn, Facebook, and many other social networks. It is becoming its own social network, in essence. They do not let you build a presentation as many of these others do; you only can host it there. It is simply a presentation portal where your ideas and thoughts can garner traffic and links.

Slideshare

2. Google Presentations - It sometimes feels to me that Google does everything that I need online. It isn’t true, of course, but Google Docs does offer Google Presentations. You can create a presentation from scratch or upload a Powerpoint file to Google and then share it with others. A basic tour is found here.

3. Zoho Show does a lot more than presentation hosting.  Zoho’s tool in this category is excellent and collaborative. If you need to have a chat going while you’re presenting, this is one to look at.

4. Prezi is one of the hottest startups in the presentation world. Takes a new look at presentations, gives you a large canvas to place images, videos, text and then lets you zoom in and out on various parts of your “presentation.” You have to host your presentation at Prezi, but you can embed it into your site or blog once you’ve done that. Their technology appears to be too robust to package up in any current file format. I liked this phrase from their site: “Prezi is zooming sketches on a digital napkin.”

5. authorStream allows you to convert your Powerpoint into video, which then lets you tap into all of the other video type hosting services like Vimeo, YouTube, Viddler, and others. This YouTube Marketing post by Travis Campbell inspired me to investigate the different options you are reading now.  I wondered if I could put my presentations on high traffic video sites without having to do a video.

6. Jing is a screen capture program that lets you capture whatever you have on your desktop (slides, webpage, image) and add audio as you click through. You can then save it to their slide presentation hosting site, Screencast or download it for email, chat or the web.

In the past I have frequently used GoToMeeting.com.  The only problem?  I was unable to save some of the audio from my presentations.  So I used Jing to re-create my presentation, added browser screens in a tour-like fashion, and audio. I was then able to email it to the people who could not join the presentation. The feedback was always terrific.

Jing

7. KinetiCast is a presentation hosting service that’s great for the analytical types who just have to know what happens when a prospect views the presentation. You upload your presentation, then send your prospect a download link which KinetiCast then tracks if the prospect actually visits and what they look at as well as how long they spend. They also let you download your presentation as a video.

8. Empressr has been widely written about and it is one of the market leaders. You can create your presentation, add video, audio, photos, then host it there for free and share it with others. They call it the world’s first free online storytelling tool.

9. 280Slides is a browser-based tool that requires no download. If you do not have presentation software, this is one of the most intuitive tools I’ve seen for free. You simply work right from your browser to create slides, insert video, photos, and audio and save in different formats. It also lets you publish it direct to Slideshare, which I found pretty neat.

280Slides

10. Myplick lets you upload your presentation and then add audio to it. It is a slide hosting service, smaller and less well known than Slideshare, but because it helps you place audio into the presentation, I include it here. They give you various options for including your audio into a presentation allowing you to upload a video with the sound you want.

11. vcasmo allows you to put video and presentations together, which is pretty interesting. Your video goes on the left side and slides on the right. As you talk through your presentation, you are demonstrating your service or product by video. It looks and feels like an in-person presentation with their format.

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These tools can help you create presentations from scratch or enliven existing presentations with audio and screenshots. If you’ve ever given a presentation via PowerPoint or some other software tool, you can give that work a new life and post your presentations online.  Or just create a new whiz-bang presentation with all the bells and whistles.

Give some of these a try and let us know which ones work for you. Tell us about others you may like.

If you need just a few more, click over to our 33 Highly Useful Presentation Tools followup post.

9 tips to boost your innovation project (by @nickdemey)

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